++++++++++++++++++++++++++++++ Neue Brillenfassungen eingetroffen - jetzt auch Tommy Hilfiger und Kate Spade New York

WISSENSWERTES

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Wissenswertes

Sie benötigen eine neue Brille, wollen einen Sehtest durchführen lassen oder interessieren sich für Kontaktlinsen? Kommen Sie zu Optic Schulte, wir beraten Sie gerne!

Brillengläser

Die Brillenglasmaterialien und ihre Beschichtungen

Grundsätzlich gilt, dass unabhängig vom gewählten Material eine vergleichbare Sehleistung erreicht wird. Die beiden Basismaterialien sind Glas und Kunststoff. Vor ca. 25 Jahren sah die Verteilung der Materialien wie folgt aus:

  • Glas ca. 95%
  • Kunststoff ca. 5%

Heutzutage hat sich das Verhältnis fast umgekehrt:

  • Glas ca. 15%
  • Kunststoff ca. 85%

Die Tendenz des Kunststoffglasanteils ist weiterhin steigend.

Was führte zu dieser Entwicklung?
Die Dicke des Kunststoffmaterials wurde im Laufe der Jahre immer mehr der des Glases angeglichen, so dass der kosmetische Nachteil immer mehr zurückgedrängt wurde. Die Leichtigkeit des Kunststoffs war schon immer dem Gewicht des Glases im Tragekomfort weit überlegen. In unserer heutigen Zeit darf auch der Sicherheitsaspekt eines nahezu bruchsicheren Kunststoffmaterials durchaus als großes Plus gewertet werden. Skeptiker führen immer wieder die höhere Empfindlichkeit des Kunststoffes gegen Kratzer ins Feld. Diesem Argument konnte sich die Industrie nicht verschließen und entwickelte eine heute auf hohem Niveau stehende Oberflächenbeschichtung, die das Kunststoffmaterial nahezu genauso kratzwiderstandsfähig wie Glas werden lässt. Beide Materialgruppen geben Ihnen die Mögichkeit zwischen unterschiedlichen Dicken zu wählen.

Auswahlvarianten lassen beide Gruppen ebenfalls im Bereich der Tönungen und Entspiegelungen zu. Tönungen haben, sofern sie nur ganz leicht ausfallen eine rein kosmetische Wirkung, bei stärkerer Intensität bieten Sie dem Auge Lichtschutz. Viele der heutigen Materialien bieten automatisch einen UV-Schutz für die Augen. Entspiegelungen dienen dazu das Sehen klarer, kontrastreicher und farbneutraler zu gestalten. Das Aussehen wird durch sie günstiger, da die Lichtreflexe auf der Glasoberfläche je nach Entspiegelungsqualität um bis zu 99% reduziert werden. Um einem höheren Reinigungsaufwand bei super-entspiegelten Gläsern zu vermeiden, verfügen die Super-Entspiegelungen der Gegenwart über eine Easy-Clean-Schicht.

Gleitsichtgläser

Mit der Einführung von Gleitsichtgläsern in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts standen neue Sehhilfen zur Verfügung, mit denen scharfes Sehen in allen Entfernungen möglich wurde. Lästiges Wechseln der Brille oder der Blick über den Brillenrand gehörten damit der Vergangenheit an.

Gleitsichtgläser sind die moderne Alternative zu Bi- und Trifokalgläsern. Sie bieten mehrere Zonen zur Unterstützung für das Sehen im Nah- und Fernbereich. Der Übergang zwischen den Zonen ist nicht sichtbar, also fließend bzw. gleitend – daher der Name Gleitsichtgläser.

Stufenlos Sehen von fern bis nah – diesen Sehkomfort bieten nur Gleitsichtgläser. Denn die Sehzonen sind so angeordnet, dass der Blick immer automatisch durch die richtige Zone fällt. Und je hochwertiger das Brillenglas, desto angenehmer sind die Übergänge zwischen den verschiedenen Zonen.

So wie bei anderen Brillengläsern auch, bieten namhafte Hersteller heute unterschiedliche Gleitsichtglas-Typen für verschiedene Anforderungen. Die Herstellung von Gleitsichtgläsern ist relativ aufwändig. Wir suchen mit Ihnen zusammen das für Sie passende Gleitsichtglas aus.

Aufbau
Individual
Hilfe bei Problemen
Aufbau

Gleitsichtgläser sind moderne Brillengläser zur Korrektur von Alterssichtigkeit (Presbyopie).

Bei den älteren Mehrstärkengläsern (Bifokal- bzw. Trifokalgläser) wird eine spezielle Fläche für den Nahbereich eingeschliffen und bei Bedarf eine weitere für die mittlere Entfernung. Der Vorteil: Lästiges Brillenwechseln oder der Blick über den Brillenrand entfallen. Im Gegensatz zu Gleitsichtgläsern besteht jedoch eine sichtbare Trennlinie zwischen den einzelnen Sehbereichen.

Gleitsichtgläser sind für ein optimales Sehen von Nah bis Fern entwickelt worden, sie sind in drei stufenlos angeordnete Zonen aufgeteilt: Fernsicht im oberen Bereich, Zwischenentfernungen und Nahsicht unten. Die Brechkraft zwischen diesen Bereichen ändert sich fliessend. Ein “Sprung” wie bei den Bifokal- oder Trifokalbrillen ist hier nicht zu sehen. Der gleitende Übergang zwischen den Stärken wird oft angenehmer empfunden als der harte bei Bifokal- oder Trifokalbrillen.

Die meisten Menschen kommen spontan gut mit Gleitsichtgläsern zurecht. Es ist oft aber eine Eingewöhnungszeit (von wenigen Tagen bis zu etwa sechs Wochen) nötig, in der die Gleitsichtbrille täglich länger getragen werden sollte.

Anfängliche Probleme sind häufig:

  • Die Sehbereiche für Ferne und Nähe sind kleiner als bei einer reinen Fern- oder Nahbrille.
  • Linien und Kanten können verzerrt erscheinen.
  • Bei manchen Menschen entsteht der Eindruck, der Boden sei gewölbt (Schaukeleffekt).
  • Das Schätzen von Entfernungen kann während der Eingewöhnungsphase erschwert sein (Vorsicht beim Autofahren).
Individual

Ein Individual-Gleitsichtglas ist heute vergleichbar mit einem persönlichen Fingerabdruck.

Eine Vielzahl an Messungen garantieren, dass die individuellen Sehgewohnheiten möglichst optimal berücksichtigt werden. Nach diesen individuellen Daten werden Flächenberechnungen durchgeführt und mittels hochkomplexer Fertigungstechniken Indiviual-Gleitsichtgläser gefertigt. Das Ergebnis ist ein Massanzug für´s Auge mit dem Ziel die Lebensqualität zu verbessern. Das Glas wird speziell nur für einen Träger angefertigt. Er erhält ein Gleitsichtglas mit Flächen-Weitwinkel-Panoramaschliff und erhöhter Tiefenwahrnehmung, sowie verbesserter Farb- und Detailabbildungen.

Kombinieren lassen sich diese modernen Gläser mit leichtem Kunststoffmaterial, automatischer Lichtanpassung und UV-Schutz. Selbstverständlich ergänzt durch Veredelungen und  erstklassige Beschichtungen wie Multi-Entspiegelungen, Hartversiegelung gegen Kratzer und Selbstreinigung durch Lotus-Effekt.

Grundsätzlich empfehlenswert ist die Wahl einer nicht zu kleinen Brillenfassung, um diesen Komfort auch wirklich geniessen zu können.

Hilfe bei Problemen

Probleme mit Gleitsichtgläsern?

Zunächst einmal bitten wir Sie, sich ca. 4-6 Wochen Zeit zu geben, den Umgang mit Ihren neuen Gleitsichtgläsern zu erlernen. Wichtige Voraussetzung ist, dass Sie Ihre Gleitsichtgläser ständig tragen, damit der Umgang mit ihnen automatisiert wird. Um die Technik des Gleitsichtglases nachvollziehen zu können, folgen Sie bitte den nächsten Hinweisen.

Setzen Sie sich bitte an einen Tisch und schauen Sie mit aufgesetzter Gleitsichtbrille als erstes auf ein Buch oder eine Zeitung. Behalten Sie bitte eine Stelle dieses Blattes im Blick und heben und senken Sie Ihren Kopf langsam. Sie werden feststellen, dass die anvisierte Stelle mal scharf, mal unscharf ist. Wenn Sie diesen Vorgang mit verschiedenen weiter entfernten Objekten wiederholen werden Sie merken, dass jede Stelle des Gleitsichtglases eine andere Entfernung scharf abbildet. Nur durch möglichst ständiges Tragen der Brille automatisiert sich der Bewegungsablauf. Als nächstes bitten wir Sie aufzustehen. Beim Blick in die Ferne, z.B. aus dem Fenster heraus, sehen Sie Ihre Umgebung scharf. Richten Sie nun aber den Blick auf den Boden vor Ihren Füßen, nehmen Sie ihn verschwommen wahr. Das liegt daran, dass Sie jetzt durch den Nahbereich des Glases sehen, dessen Schärfenebene ca. 40 cm vor Ihren Augen liegt. Da die Entfernung Auge-Fussboden größer als 40 cm ist, sollten Sie den Kopf etwas mehr vorneigen. Achten Sie bitte auch bei der Treppenbenutzung darauf. Im Laufe der Zeit normalisiert sich Ihre Kopfhaltung in derartigen Situationen wieder, da unser Gehirn es lernt den Seheindruck richtig zu bewerten. In verschiedenen Situationen z.B. bei der Bildschirmarbeit, beim Lesen im Liegen usw. werden Sie allerdings feststellen, dass Sie mit der Gleitsichtbrille nicht komfortabel den gewünschten Erfolg erzielen. Hier ist dann der Einsatz beispielsweise einer Komfort-lese- oder Lesebrille notwendig. Die Gleitsichtbrille kann somit nur als bester Kompromiss angesehen werden, der in speziellen Situationen der Ergänzung durch weitere Brillen oder Contactlinsen bedarf.

Sonnenbrillen

Sonnenbrillen sind für viele von uns Modeaccessoires. In erster Linie sollten sie aber die Augen vor den UV-Strahlen schützen und den Sehkomfort verbessern. Die Sonne ist für unsere Augen eine grosse Gefahr. Wenn sie nicht geschützt sind,  kann es zu irreparablen Schäden kommen. Die UV-Strahlen schädigen die oberen Schichten des Auges, während die Infrarotstrahlen eine Gefahr für die tiefer liegenden Schichten darstellen. Wer einmal eine Bindehautentzündung hatte, weiß wie gross die Schmerzen sein können.  Wer möchte denn schon seinen Urlaub im dunklen Zimmer mit geschlossenen Augen verbringen ?

Ein wirksamer Schutz lohnt sich also unbedingt !

Gläser müssen vor ultravioletter Strahlung schützen. Ultraviolette Strahlung ist unsichtbar. Sie kann aber in entsprechender Intensität zu schmerzhaften Entzündungen der Binde- und Hornhaut führen. Sonnenbrillen, die nur das sichtbare Licht dämpfen, schaden daher mehr als sie nützen. Sie setzen den natürlichen Schutzmechanismus des Auges außer Kraft, bei dem sich die Pupille bei Helligkeit automatisch verkleinert und somit weniger Strahlung eindringen lässt. Die Filterung der UV-Strahlung findet im Brillenglas statt und ist deshalb nicht vom Tönungsgrad abhängig. Also: Nicht die dunkelsten Gläser schützen am besten, sondern die Sonnenbrille, deren Gläser aus hochwertigem Material mit bestem eingebauten UV-Filter gefertigt sind.

Sie benötigen eine neue Brille, wollen einen Sehtest durchführen lassen oder interessieren sich für Kontaktlinsen? Kommen Sie zu Optic Schulte, wir beraten Sie gerne!